Krankenversicherung für Polizeianwärter und Polizeibeamte

Polizeibeamte leisten einen wichtigen Dienst für die Sicherheit der Gesellschaft und setzen dabei nicht zuletzt auch ihre körperliche Unversehrtheit aufs Spiel. Schon aus diesem Grund genießen sie eine besondere Fürsorge durch ihren Dienstherrn, der die Krankenversicherung entweder komplett oder teilweise übernimmt. Da es hier durchaus Unterschiede gibt, findest du im Folgenden einen Überblick.

Krankenversicherung für Polizeianwärter und Polizeibeamte

Ob Polizeianwärter oder Beamte – die Form der Krankenversicherung hängt vom Dienstherrn ab. Genießen beispielsweise die Beamten der Bundespolizei sowie die Polizei in einigen Bundesländern freie Heilfürsorge, erhalten andere Beamte Beihilfe. Entsprechend der jeweiligen Bestimmungen übernimmt der Dienstherr in diesen Fällen einen bestimmten Anteil der Krankheitskosten, in der Regel sind das 50 Prozent. Wirst du als Polizist nicht verbeamtet, unterliegst du der generellen Sozialversicherungspflicht – du bist also Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung und kannst nur deine Krankenkasse frei wählen.

Wir greifen hier die Fälle auf, die einer näheren Betrachtung bedürfen: die Freie Heilfürsorge und die Krankenversicherung für Beamte. Schon vor Beginn deiner Polizei-Ausbildung musst du nämlich wichtige Überlegungen anzustellen und Entscheidungen zu treffen – wir vom BeamtenService stehen dir dabei gerne zur Seite.

Polizeianwärter: Welche Fragen sind in Bezug auf die Krankenversicherung zu klären?

Wenn du dich bei der Polizei bewirbst, wird dir dein künftiger Dienstherr bereits mitteilen, ob du schon während der Ausbildung die Freie Heilfürsorge in Anspruch nehmen kannst oder Beihilfe bekommst. Daraus leiten sich verschiedene Schritte ab:

Freie Heilfürsorge für Polizeibeamte und Polizeianwärter

Während deiner aktiven Dienstzeit übernimmt dein Dienstherr sämtliche medizinisch notwendigen Krankheitskosten – allerdings gibt es auch hier Lücken, beispielsweise beim Zahnersatz oder bei Brillen. Diese kannst du mit einem geeigneten Tarif der privaten Krankenversicherung unkompliziert schließen. Ebenso wichtig ist der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung, um für den Ernstfall abgesichert zu sein.

Einen weiteren Punkt solltest du jedoch auch beachten: Sobald du deine Laufbahn bei der Polizei beendest und in Pension gehst, endet auch die Freie Heilfürsorge. Stattdessen erhältst du dann Beihilfe, die in der Regel 70 Prozent der Krankheitskosten trägt. Die Absicherung der verbleibenden 30 Prozent ist ebenfalls mit speziellen Tarifen der privaten Krankenversicherung möglich.

ABER: Die Beiträge werden nach Eintrittsalter, Gesundheitszustand und Versicherungsumfang kalkuliert. Entschließt du dich also erst mit Eintritt in die Pension zum Abschluss, könnten Probleme auftreten. Aus diesem Grund empfiehlt sich eine sogenannte Anwartschaftsversicherung: Damit sicherst du dir schon heute die Konditionen für das Rentenalter – und zahlst dafür bis dahin nur einen Bruchteil des eigentlichen Beitrages. BeamtenService Vorsorge mit Weitblick!

Beihilfe für Beamte der Polizei und Polizeianwärter

Beziehen Beamte der Polizei Beihilfe, ist der offen bleibende Anteil sinnvollerweise entweder in der privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung abzusichern. Die gesetzliche Krankenversicherung berechnet die Beiträge auf der Grundlage des Einkommens und wendet dabei trotz der anteiligen Kostenübernahme den vollen Beitragssatz an. Im Gegensatz dazu fallen die Beiträge in den speziellen Beihilfe-Tarifen der privaten Krankenversicherung meist deutlich günstiger aus – ganz davon abgesehen, kannst du einen höheren Leistungsumfang vereinbaren.

Natürlich hängt die optimale Entscheidung immer von den konkreten Voraussetzungen ab: Während die gesetzliche Krankenversicherung ihre Beiträge vom Einkommen abhängig macht, achtet die private Krankenversicherung für Beamte auf den Gesundheitszustand, das Eintrittsalter und natürlich die Leistungen.

Nur bei einer Erstverbeamtung muss die private Krankenversicherung den Versicherungsschutz übernehmen – und das ganz unabhängig von eventuellen Vorerkrankungen. Auf der anderen Seite spielt es eine Rolle, ob Beamte auch für ihre Familienmitglieder Beihilfe beziehen und die entstehenden Lücken absichern wollen. Da Beamte der Polizei die Beihilfe auch nach Pensionierung beanspruchen können, wird die gewählte Krankenversicherung dann den geänderten Bedingungen angepasst.

Krankenversicherung für Beamte der Polizei – professionelle Beratung nutzen

Schon mit Ausbildungsbeginn bei der Polizei benötigst du eine geeignete Krankenversicherung, die entweder die Lücken der Freien Heilfürsorge auffüllt, eine Anwartschaft und die private Pflegeversicherung umfasst oder die vom Dienstherrn übernommene Beihilfe für die Polizei optimal ergänzt. Selbstverständlich erhältst du hier beim BeamtenService eine umfassende Beratung – fordere einfach einen unverbindlichen Vergleich an.

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